Liebe Freundinnen und Freunde der Solarenergie,
dürfen wir in Zeiten der Klimakrise funktionierende PV-Anlagen dem Wertstoffhof überantworten? Diese Frage stellt sich in Deutschland im Hinblick auf die wachsende Zahl der sogenannten Ü20-Anlagen. Das sind Anlagen, die in der Startphase der Energiewende nach dem EEG gebaut wurden und nun nach zwanzig Jahren aus der Förderung herausfallen.
In diesem Solarbrief zeigen wir, welche Möglichkeiten es für Ü20-Anlagen gibt. Wir stellen die vier wichtigsten Optionen vor: den Weiterbetrieb als Volleinspeiseanlage, die Umstellung auf Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung, Direktvermarktung sowie den Abbau mit möglichem Repowering. Wir diskutieren die Möglichkeiten auf Basis politischer, wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte. Ergänzend gibt es Informationen zum Recycling sowie Optionen für Second-Hand-Nutzung und Upcycling. Und wir haben nach der ältesten Solaranlage in Deutschland gesucht. Die älteste uns zugeschickte Anlage ist von 1991 und verzeichnet trotz 34 Jahren Laufzeit keinen nennenswerten Leistungsverlust – was für ein Erfolg!
Wir wünschen viel Freude beim Lesen.
Mit sonnigen Grüßen
Ihr SFV-Team
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